FAQ / tipps & Tricks

Aufgrund der guten Qualität eignet sich das von uns gelieferte Wasser bestens für die Verwendung in Trinkwasser-Sprudlern.

FAQs

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PFAS sind wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil. Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie in zahlreichen Verbraucherprodukten wie Kosmetika, Kochgeschirr, Papierbeschichtungen, Textilien oder Ski-Wachsen verarbeitet. Außerdem werden PFAS zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen, in Pflanzenschutzmitteln oder Feuerlöschmitteln verwendet.

Die Wasserhärte in Ihrer Stadtzone finden Sie hier
Wasserhärte

Nein. Das KKU liefert in ständig geprüfter sehr guter Trinkwasserqualität. Ein Entfernen von Schadstoffen durch Filtern ist beim KKU Trinkwasser nicht erforderlich. Zudem sind die Geräte in Ihrer Wirkungsweise teilweise umstritten. In ungünstigsten Fällen kann die Qualität des Trinkwassers sogar verschlechtert werden.

Ja, das Leitungswasser ist von der Quelle über das Rohrnetz bis hin zu den Übergabestellen der Hausanschlüsse (= KKU Wasserzähler) von bester Trinkwasserqualität. Es  
  • entspricht der Trinkwasserverordnung (ständige Kontrollen garantieren dies)
  • ist frei von Zusatzstoffen
  • eignet sich für die Zubereitung von Babynahrung.

PFAS ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien. Diese Stoffgruppe umfasst nach letzten Schätzungen mehr als 10.000 verschiedene Stoffe. PFAS kommen nicht natürlich vor und werden erst seit den späten 1940er Jahren hergestellt. Man nennt sie auch „Ewigkeitschemikalien", weil sie einmal freigesetzt, in der Umwelt kaum abgebaut werden können.

Für die Verbrauchsanlage (Trinkwasserinstallationsanlage) ist der Grundstückseigentümer verantwortlich!

Wesentliche Änderungen an der Verbrauchsanlage (Trinkwasserinstallationsanlage) dürfen nur erfolgen, wenn dafür eine Zustimmung vom KKU vorliegt. Diese Zustimmung ist vom Grundstückseigentümer vor Durchführung der Arbeiten beim KKU zu beantragen.

Die Arbeiten an der Verbrauchsanlage dürfen nur durch ein Installationsunternehmen erfolgen, das in das Installateurverzeichnis des KKU oder eines anderen Wasserversorgungsunternehmens eingetragen ist (§ 11 Abs. 1 und 4 WAS).

Unter einer wesentlichen Änderung sind alle Arbeiten an der Verbrauchsanlage (Trinkwasserinstallationsanlage) zu verstehen, die vor den Entnahmestellen ausgeführt werden. Dies können Verlängerungen oder Verkürzungen von Installations-Rohrleitungen sein. Insbesondere wenn diese durch Gewindeschneiden, Löten oder Schweißen mechanisch behandelt werden. Ebenso ist das Auswechseln von Sicherungseinrichtungen (Feinfilter und Druckminderer) als wesentliche Veränderung anzusehen, wenn bei der Auswechselung die Art der Sicherung verändert werden kann.

D.h. Einbau, Umbau Sanierung, Rückbau von Bädern, WC, Küche etc. stellen wesentliche Änderungen dar. Um eine wesentliche Änderung handelt sich auch der Einbau von Wasserenthärtungs- oder sonstigen Wasseraufbereitungsanlagen, weil dabei gezielt auf die Wasserbeschaffenheit eingewirkt wird.

Formular: Antrag Grundstücksanschluss Wasser und Zulassung Wasserverbrauchsanlage (PDF)

Milchig trübes Leitungswasser kann in der Hausinstallation auftreten. Die Trübung wird verursacht durch Luft, die in das Leitungswasser eingetragten wird. Dies kann z.B. bei Strahlreglern (Perlatoren) auftreten. Die Luft entweicht nach kurzer Zeit und das Wasser ist dann wieder klar.

Das KKU Trinkwasser ist ein wertvolles Lebensmittel und hat wie Milch, Brot oder Gemüse ein "Verfalldatum". Verwenden Sie für Lebensmittelzwecke kein abgestandenes Leitungswasser (Stagnationswasser). Hierin könnten sich Inhaltsstoffe aus den Hauswasserleitungen angereichert haben. Trinken Sie deshalb nur frisches und kühles Leitungswasser: Lassen Sie Trinkwasser, das vier Stunden oder länger in der Leitung gestanden hat, kurz ablaufen, bis es etwas kühler über die Finger läuft. Sie können das abgelaufene Wasser für andere Zwecke verwenden, z. B. zum Blumengießen.
Und: Füllen Sie Ihren Kochtopf besser mit Wasser aus der Kaltwasserleitung, denn in Warmwassersystemen stagiert das Wasser oft länger.

Industrielle Abwässer aus der Galvanik-Industrie, der Oberflächenveredelung und der Metallverarbeitung enthalten große Mengen PFAS. Aber auch beim Reinigen von Textilien gelangt PFAS in das Abwasser. PFAS werden auch in Feuerlöschschäumen eingesetzt. Durch Unfälle, defekte Leitungen oder unsachgemäße Behandlung können PFAS ins Grundwasser gelangen.

Der Bundesrat hat am 31. März 2023 der Zweiten Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung mit Änderungen zugestimmt, so dass in Kürze eine überarbeitete und neu strukturierte Trinkwasserverordnung in Kraft treten wird.
Die neue Trinkwasserverordnung nimmt mit einer Vielzahl von Anpassungen die Änderungen der seit 2021 geltenden Europäischen Trinkwasserrichtlinie auf. So werden u.a. auch neue und geänderte Qualitätsparameter festgelegt.
Besonders aufsehenerregend war die Neueinführung des Parameters der Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS). Demnach sind Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet, das Trinkwasser im Bereich der Gewinnungsanlagen auf PFAS zu untersuchen.

zur Trinkwasseranalyse

Der Nitratgehalt des Kemptener Trinkwassers liegt, abhängig vom Stadtgebiet, bei ca. 2,6 bzw. 8,4 mg/l.
Analyse des Kemptener Trinkwassers

Die lebenswichtigen Mineralstoffe Calcium und Magnesium sind in jedem guten Trink- und Mineralwasser enthalten. Bei Erhitzung über 60 Grad Celsius bildet sich aus ihnen der sichtbare "Kalk" oder "Kesselstein".

Wasser, das lange in den Leitungen steht (Stagnationswasser) kann in seltenen Fällen unerwünschte Stoffe enthalten. Dies ist beispielsweise möglich, wenn die Wasserleitungen aus ungeeignetem Material bestehen. Wenn die Leitungen der Hausinstallation dem Stand der Technik entsprechen, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Falls Sie sich nicht sicher sind, aus welchem Material die Leitungen Ihrer Trinkwasserhausinstallation bestehen, halten Sie sich an die Empfehlung des Umweltbundesamtes: Wasser, das länger als vier Stunden in den Leitungen stand, besser ablaufen lassen. Unser Tipp: Am besten befüllen Sie damit gleiche eine Gießkanne und bewässern Ihre Pflanzen.

Das KKU liefert das Trinkwasser bis zur Übergabestelle der Hausanschlüsse (= KKU Wasserzähler) in ständig geprüfter guter Trinkwasserqualität. Wenn Grenzwerte überschritten werden, liegt das häufig an den Leitungen in den Häusern. Für die Hausinstallationen und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser sind die Haus- und Wohnungsbesitzer verantwortlich. Dabei gilt: Arbeiten an der Trinkwasser-Installation sind nichts für Heimwerker und dürfen daher nur von Fachbetrieben durchgeführt werden.

Schützen Sie Ihr Trinkwasser vor Problemen und Verunreinigungen, indem Sie sich an diese Auflage halten und Arbeiten an der Trinkwasserinstallation ausnahmslos nur von Fachbetrieben ausführen lassen!

Für die Wäschereinigung empfehlen wir im Stadtteil St. Mang eine Waschmitteldosierung nach Härtebereich hart, im übrigen Stadtgebiet nach Härtebereich mittel. Mit der korrekten Waschmitteldosierung sparen Sie nicht nur Waschmittel, sondern Sie verringern zudem die Belastung unserer Flüsse und Seen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Seit Dezember 2013 gilt für Blei im Trinkwasser ein Grenzwert von maximal 0,010 mg/l. Mit weniger als 0,002 mg/l unterschreitet das vom KKU gelieferte Trinkwasser diesen Grenzwert sehr deutlich.

Der für Blei geltende Grenzwert von 0,010 mg/l kann von Trinkwasser, das durch Bleirohre fließt, nicht eingehalten werden. Falls Sie befürchten, dass das Wasser in Ihrer Hausinstallation durch Bleileitungen fließt, können Sie sich an das örtliche Gesundheitsamt wenden. Dieses kann Ihnen u.a. Auskunft geben, wie und durch wen eine Untersuchung des Trinkwassers durchgeführt werden kann.

Tipps & Tricks

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